TWIKE auf der Challenge-Bibendum-Rally

Challenge Bibendum: das ist eine Veranstaltung des Reifenherstellers Michelin zu nachhaltiger individueller Mobilität. Dieses Jahr fand sie in Berlin-Tempelhof statt und es gab das erste Mal eine Rallye für batterieelektrisch angetriebene Fahrzeuge. TWIKE in Berlin war dabei und heizte den Konkurrenten ordentlich ein.

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Die Rallye fand am 17. und 18. Mai statt und bestand aus mehreren Prüfungen: den Beginn machte eine auf dem Parcours des ADAC-Fahrsicherheitszentrums in Linthe (http://www.fahrsicherheit.de/linthe/) möglichst schnell gefahrene Runde. Daran anschließend wurde eine 125 km lange Strecke durch Brandenburg mit Zeitwertungen nach Tempelhof gefahren und dort noch einmal eine mit mehr oder weniger leerem Akku gefahrene Beschleunigungsprüfung. Im Vordergrund für die französischen Organisatoren stand dabei die Freude an der Sache, aber natürlich hat der Charakter der Wettfahrt den Ehrgeiz aller Teilnehmer geweckt. Es gab dazu auch eine Wertung, die derjenige gewinnen sollte, der die geringste Punktezahl nach der Formel FE * W * 5 + P erreichte. Dabei bedeutetet FE: die Anzahl Sekunden geteilt durch zwei, die für die Runde in Linthe benötigt wurde plus die benötigten Sekunden für die abschließende Beschleunigung von 0 auf 50 km/h, W ist die benötigte Energie für die Strecke Linthe/Tempelhof und die Beschleunigungen in kWh/km und P die Strafpunkte für unpünktliche Ankunft an verschiedenen Zeitkontrollen der Rallyestrecke (klar: wer besonders langsam fährt, verbessert seinen Wert für W).

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Das Wetter war herrlich, so fuhren wir mit dem TWIKE am 17. nach Linthe, wo wir am Nachmittag die Gelegenheit hatten, einige Übungsrunden auf dem Kurs zu absolvieren. Der Fahrsicherheitskurs war durchaus anspruchsvoll: es gibt viele Kurven, Schikanen, bergauf und bergab zu fahrende Strecken, die teilweise durch eine Beregnung sehr glatt gemacht werden. Also erstmal die Zeiten der anderen Teilnehmer anschauen: die besten (Porsche und Tesla, starteten aber in einer längeren Rallye) schafften die Strecke in gut 2 Minuten. Mit dem TWIKE brauchten wir nur knapp eine Minute länger! Noch besser: auf dem anspruchsvollen aber eben doch ungefährlichen Kurs konnte ich das TWIKE mal so richtig scheuchen. Es verhält sich dabei vor allem auch auf rutschigem Untergrund sehr gut beherrschbar, neigt bei sehr hoher Geschwindigkeit zum Übersteuern (das Heck drängt nach außen), läßt sich aber durch Gegenlenken sehr gut im Drift halten und wetzt damit äußerst schnell um die Ecken.

Uns war klar: wenn nichts Wildes dazwischen kommt, werden wir die Rallye gewinnen: denn eine nur 1,5-fach schlechtere Zeit auf dem Kurs müssten unsere Konkurrenten mit einem eben auch nur 1,5-fach höheren Verbrauch wettmachen. Bei einem Verbrauch des TWIKE von rund 6kWh/100km müssten den anderen also weniger als 12kWh für die 125 km nach Tempelhof reichen: illusorisch! Das haben offenbar auch unsere Konkurrenten verstanden, denn zum Start bei der eigentlichen Prüfung schieben die Kollegen von Audi, Mercedes und Co. ihre Fahrzeuge an den Start, um Strom zu sparen (hihi). Sowas kommt für uns als TWIKE-Fahrer natürlich nicht in Frage.

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Die Fahrt der Elektromobile über brandenburgische Landstraßen nach Tempelhof begann dann am 18. Mai. Im Minutenabstand starteten die Fahrzeuge auf die Strecke. Insgesamt war die Zeit so ausgelegt, daß man mit einem Schnitt von rund 60km/h fahren konnte ohne Strafpunkte an den Zeitkontrollen zu kassieren. Es gab bereits nach wenigen Kilometern die erste Kontrolle: kein Problem für das TWIKE oder die anderen Fahrzeuge. Danach eine Zeitprüfung, bei der es für jede Abweichung der Zeit (auch bei zu schnellem Fahren) einen Strafpunkte je Sekunde gab: es galt, 9,6 km in 8,5 Minuten zu fahren. Ebenfalls kein Problem, man musste nur ein Auge auf Stoppuhr und Tageskilometerzähler haben. Blöderweise stoppt ein Trecker, der sich auf der kurvigen Straße nicht überholen läßt unsere Fahrt, die bis kurz vor der Zeitnahme völlig innerhalb der Zeiten war: mehr als eine Minute zu spät, und die ließ sich auch nicht mehr aufholen – Mist!!! Mit mehr als 60 Strafpunkten war die Rallye für uns im Prinzip gelaufen, aber mal sehen, wie sich die anderen schlagen, also weiter zu den folgenden Zeitkontrollen. Auf dem Weg haben wir ein Problem mit dem Roadbook, was uns noch einmal zurückwirft, weitere Minuten zu spät.
Immerhin trösten uns die Zeitnehmer mit der Einschätzung, daß wir das beste Fahrzeug für das Wetter haben, denn die anderen schwitzen bei geschlossenen Fenstern und ohne Klimaanlage und sparen sich auch das Radio um Strom zu sparen. Wir jedoch haben eine doch recht unterhaltsame Fahrt mit unsrem Cabrio. Der auf der letzten Etappe folgende Stau in Potsdam ist dann schon nicht mehr relevant. Da müssen aber sowieso alle durch, weshalb die Strafpunkte der letzten Zeitkontrolle in Tempelhof für alle gestrichen werden.

Nun gut: die Wertung ist für uns gelaufen, aber wir machen noch die abschließende Beschleunigungsprüfung: 14,4 Sekunden von 0 – 50 km/h, dann noch eine Runde über das Flugfeld und in den Hangar zum überwachten und für die Wertung gemessenen Aufladen. Das schaffen wir natürlich locker zu fahren, einige andere Fahrzeuge werden wieder per Hand in die Halle geschoben.

Durch die kassierten Strafpunkte haben wir einen Platz auf dem Siegertreppchen leider verpaßt, immerhin haben es offenbar einige geschafft, die Zeiten besser einzuhalten, da hat unser konkurrenzlos geringe Verbrauch dann auch nix mehr geholfen. Trotzdem bekommen wir für drei Einzelkategorien je einen Preis, da wir keine Abgase und keine Geräusche ausstoßen und zudem eine hohe Energieffizienz haben.

Unser Fazit: das TWIKE ist bei einer Formel wie der beschriebenen ein äußerst wettbewerbsfähiges Fahrzeug. Wir freuen uns schon auf eine weitere Gelegenheit zu einer solchen Wettfahrt – und wollen dann natürlich gewinnen!

Alf Borrmann
TWIKE in Berlin

Wie sicher ist ein TWIKE?

Immer wieder werde ich als TWIKE-Fahrer gefragt, ob das TWIKE sicher ist.

Ich persönlich fühle mich sicher und habe, obwohl das TWIKE zwischen den immer riesiger werdenden SUVs á la BMW X6 oder Audi Q7 wirklich winzig wirkt, immer das Gefühl, gut geschützt zu sein. Diesen Eindruck konnte ich bei einem Besuch in Rosenthal beim TWIKE-Hersteller FINE Mobile GmbH überprüfen.


Dort fand sich ein TWIKE aus Norwegen, das einen frontalen Unfall hatte (siehe Fotos). Durch einen Aufprall von ca. 35 km/h war der gesamte Vorderwagen eingedrückt, die Insassen blieben unverletzt.
Beeindruckend: die gesamte Fahrgastzelle blieb völlig unbeschädigt. Das zentrale Rohr, das vom Vorderrad bis zu den Hinterrädern geht und das sowohl die Pedalen als auch die Sitze samt Sicherheitsgurten aufnimmt, bietet sicher auch im Falle von höheren Unfallgeschwindigkeiten genügend Knautschzone. Auch das als Überrollbügel aufgebaute Dach samt Scheibe mit Sicherheitsglas bietet für mein Dafürhalten einen guten Schutz.

Wieder mal ein Beweis dafür, daß High-Tech-Leichtbau auch in puncto Sicherheit überzeugen kann und daß es nicht nötig ist, zwei Tonnen Gewicht in Form eines monströsen SUVs durch die Gegend zu schleppen, um sicher mobil zu sein.

Eine weitergehende Diskussion gibt es übrigens auch in Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Twike#Kippen.3F.3F

Alf Borrmann
TWIKE in Berlin

Projekt ICare hat erfolgreich die USA durchquert

2 ½ Monate war Marc Müller mit seinem TWIKE von New York bis nach Los Angeles unterwegs. Der Weg führte ihn über Detroit, Kansas City, Colorado, Arizona und die Rocky Mountains, bis er schließlich am 4. November 2010 an der Westküste in Kalifornien ankam.
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(c) Marc Müller

Mittlerweile ist der TWIKE-Pilot über 150 Tage und 6000km komplett CO2-frei unterwegs. In seinem engagierten Projekt ICare will er in 18 Monaten um die ganze Welt reisen und auf die Vorzüge der Elektromobilität hinweisen. Zur Energiegewinnung zieht er mit seinem TWIKE einen Anhänger mit Solarzellen sowie einem Windrad hinter sich her.
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(c) Marc Müller

Zu Beginn der Durchquerung der USA hatte es Verzögerungen bei der Zulassung des TWIKEs für den amerikanischen Straßenverkehr gegeben. Aber als die Fahrt dann schließlich am 20. August 2010 in New York begann, war die Vorfreude auf den neuen Kontinent viel größer als die Erinnerungen an die Wartezeit. Die amerikanischen Bürger empfingen das Projekt ICare überschwenglich. Es gab nicht nur Treffen mit Politikern und Grundschulkindern, sondern auch viele öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen.
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(c) Marc Müller

Ein Highlight für das TWIKE war die Überquerung der Rocky Mountains. Am 21. Oktober erreichte Marc Müller auf 4300m Höhe den Pikes Peak und stellte hier sein Windrad zum Aufladen der Akkus auf. Trotz des Schnees in diesen Höhen kam das TWIKE mit den Steigungen gut zurecht. Lediglich der TWIKE-Pilot hatte bei nächtlichen Temperaturen von bis zu -10 Grad seine ersten Grenzerfahrungen.
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(c) Marc Müller

Im Moment sind TWIKE und Fahrer auf dem Weg nach Kolumbien. In der nächsten Etappe wird Lateinamerika von Nord nach Süd durchquert. Ziel ist Buenos Aires in Argentinien. Um der sprachlichen Hürde des neuen Kontinents gewachsen zu sein, ist Marc Müllers spanischsprechende Freundin Svetlana für 4 Monate im TWIKE mit dabei.
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(c) Marc Müller

Wir wünschen weiterhin viel Erfolg und Freude bei der abenteuerlichen Fahrt und berichten bald wieder!

Christoph für das TWIKE-Team

Mit dem TWIKE zum Vermieter des Jahres 2010

Einen Urlaub der ganz besonderen Art kann man bei Peter Buckmann im Markgräflerland verbringen. Sowohl die reizvolle Landschaft genießen als auch das Kennenlernen von E-Mobilität – das sind seine Markenzeichen.
HausChalice
Als Service bietet Peter Buckmann seinen Gästen nämlich Tages- und Wochenendtouren mit dem TWIKE an. So kann man in den „E-Cabrios” die Schönheit der „deutschen Toskana“ genießen, wie das Markgräflerland auch manchmal genannt wird.
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Nun hat die Online Ferienhausvermietung „HomeAway – FeWo-direkt“ Peter Bruckmann als Vermieter des Jahres 2010 in der Kategorie „Kreative Services“ vorgeschlagen. Jetzt gilt es sich gegen 40 Konkurrenten durchzusetzen. Wir möchten Sie herzlich einladen für unseren TWIKE-Partner Peter Bruckmann hier abzustimmen!

TWIKE-Seite Efringen-Kirchen
Homepage von Peter Bruckmanns „Haus Chalice“
Hier für Peter Bruckmann abstimmen!

Wir drücken die Daumen und wünschen viel Erfolg!

Christoph für das TWIKE-Team

Berliner TWIKE besucht das energieautarke Feldheim

Eingangsschild
Nach einer zweijährigen Vorbereitungszeit war es am 29. Oktober 2010 soweit: Feldheim hat sich von der öffentlichen Energieversorgung unabhängig gemacht.

Das kleine Dorf, welches ungefähr eine Stunde von Berlin entfernt im Landkreis Potsdam-Mittelmark liegt und ein Stadtteil Treuenbrietzens ist, versorgt seine 150 Einwohner ab jetzt nur noch mit Strom und Wärme aus regenerativen Energiequellen. 43 Windräder, ein Solarpark sowie eine Biogasanlage leisten dabei ganze Arbeit. So konnte der Strompreis für die Feldheimer im Vergleich zur herkömmlichen Versorgung sogar um 15% gesenkt werden.

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Alf Borrmann von TWIKE-in-Berlin.de (Foto) war am Freitag mit einem TWIKE in Feldheim, um sich selbst von dem engagierten Projekt zu überzeugen. Begleitet von Barbara Wilms trafen die beiden auch auf das berühmte Elektroauto “lekker Mobil”, welches der Berliner Stromanbieter “lekker Energie” zu einem Rekordversuch auf die Straße schickte: Mit nur einer Akkuladung fuhr der umgebaute Audi A2 die Strecke von München nach Berlin (600km!).

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Ein guter Tag für die E-Mobilität und den bewußten Umgang mit unseren Energieressourcen!

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Weitere Bilder aus Feldheim gibt es auf Flickr.

Christoph für das TWIKE-Team

Eindrücke von der eCarTec 2010 in München

Vom 19. – 21. Oktober waren wir mit zwei TWIKEs auf der gut besuchten Messe “eCarTec 2010″ in München. Hier leuchtet unser oranges TWIKE den Besuchern entgegen.

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Dass Elektromobilität schon längst kein Außenseiterthema mehr ist, bewiesen die vielen Interessierten.

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Das hier ist das TWIKE auf der Probefahrtbahn. E-Mobilität zum Anfassen und Ausprobieren!

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Wir bedanken uns bei allen Besuchern für das rege Interesse und freuen uns schon auf das nächste Mal!

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Weitere Bilder gibt es auf Flickr (innen, außen und vom TWIKE und TW4XP).

Christoph für das TWIKE-Team

eCarTec 2010 in München

Vom 19. – 21. Oktober 2010 findet in München die 2. Internationale Messe “eCarTec” (mit begleitendem Kongress) für individuelle Mobilität statt. Nach einer sehr gut besuchten Messe-Premiere 2009 freuen sich die Veranstalter auch dieses Jahr wieder auf das rege Interesse der Besucher. Rund um das Thema „aktuelle und zukünftige E-Mobilitäts-Lösungen“ werden Aussteller ihre Ideen und Produkte präsentieren.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Ausstellung von E-Fahrzeugen. Aber bloß keine Berührungsängste :) ! Es wird die Möglichkeit von Testfahrten und interessanten Beratungsgesprächen geben. Auch Zulieferer haben ihren Platz auf der eCarTec 2010.

Auf dieser besuchenswerten Messe für E-Mobilität darf natürlich auch das TWIKE nicht fehlen. Wir werden mit zwei Fahrzeugen vor Ort sein, von dem eines auf der Probefahrtbahn in Aktion sein wird. Ganz besonders ans Herzen legen möchten wir Ihnen den Vortrag von Martin Möscheid, “3 Räder, 2 Sitze, 1 Ziel: Der Automotive-X Prize”, der am Di, 19.10. von 12:00 – 12:30 Uhr stattfinden wird.

Na, neugierig geworden? Dann freuen wir uns sehr darauf, Sie auf der eCarTec 2010 begrüßen zu dürfen. Sie finden uns in Halle B6, Stand 638, auf dem Gemeinschaftsstand des Bundesverband Solare Mobilität. Ihr kostenloses Online Ticket gibt es hier. Weitere Informationen finden Sie hier.

Ein paar Bilder kommen später noch dazu.

Christoph für das TWIKE-Team

TWIKE Treffen im Landkreis Göppingen

TWIKE und erneuerbare Energien gehören für die meisten Menschen eng zusammen. Am 25. und 26. September trafen sich die Fahrer und Beifahrer von 15 TWIKEs im Landkreis Göppingen, um sich auszutauschen und gemeinsam ein interessantes Rahmenprogramm zu genießen.

Am „Energietag Baden-Württemberg“ ging es u.a. zur Einweihung einer bürgerfinanzierte Solaranlage in Ottenbach und der Eröffnung einer P&Charge Stromtankstelle der Stadtwerke Schorndorf.

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An einem Tag voller Niesel zog sich dieser bemerkenswerte Tross durch die wunderschöne, neblige Umgebung.

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Mehr Bilder unter:

http://www.flickr.com/photos/electric-vehicles/sets/72157625048070912/

Bericht unter:

http://www.swp.de/goeppingen/lokales/unteres_filstal/art5789,647500

Barbara

für das TWIKE Team

die den Niesel um 15 TWIKEs mit geniessen durfte

Mit TWIKE wär das nicht passiert!

Als ich heute ins Büro kam, machte der Kollege ein langes Gesicht: nachts hatten Diebe seinen BMW 5er aufgebrochen und die Scheinwerfer gestohlen. Die Polizei meinte, daß es sich um organisierte Kriminelle handeln würde, die praktisch “auf Bestellung” Teile oder auch ganze Autos klauen. Diebstahl ist ein Problem vor allem für Autos, die im Ausland begehrt sind. So sind in der aktuellen Liste der meistgeklauten Fahrzeuge (z. B. im “Berliner Kurier”) alleine fünf BMW-Modelle vertreten.

Das führt dann gleich zur Frage “Wie sicher ist das TWIKE?” Auf dem Gebiet der Diebstahlsicherheit steht das TWIKE ganz oben, denn ob der geringen Verbreitung und des geringen Bekanntheitsgrades steht das TWIKE in Diebeskreisen nicht im Fokus. Wer also auf der Suche nach einem Statussymbol ist, ist mit dem positiven Status des TWIKE vielleicht besser (und sicherer) bedient.

Alf Borrmann
TWIKE in Berlin

Besuch bei der CleanTechWorld

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Am 18. und 19. Sept. fand auf dem alten Flughafen Tempelhof in Berlin die CleanTechWorld statt. Eine Ausstellung, die Umwelttechnologien und vor allem “E-Mobility zum Anfassen” zeigen sollte. Die “Location” wie das neudeutsch heißt, war schon sehr hübsch: das Rollfeld und zum Teil die Hallen des Flughafens. Als Aussteller waren viele gut bekannte Firmen dabei: Linde, Osram, Daimler, EnBW, BMW; also die, deren tolle und umweltfreundliche Produkte man seit langem auch schon in den Läden kaufen kann <eg>.

Nun denn, die Veranstalter hatten damit festgelegt, in welchem Segment sie auch von den Standpreisen her aktiv sein wollen: mit anderen Worten zu teuer für TWIKE in Berlin. Immerhin gab es auch historische Fahrzeuge zu sehen, die mit elektrischem Antrieb fuhren oder mal geplant waren. Zu bewundern war z. B. ein Mobil, das als einsitziges Fahrzeug von 1904 bis 1923 immerhin in mehreren 1.000 Stück in Berlin für den japanischen Markt (!) gebaut wurde. Auch aus der Szene bekannte Aussteller waren vertreten: z. B. Lautlos durch Deutschland und Vectrix. An die Kollegen dort vielen Dank, daß sie uns mit dem TWIKE auf ihrem Stand beherbergt haben. Die Aktion war -  wie gesagt - finanziell nicht zu leisten, um das TWKE darzustellen.

Aber daß man mit diesem Fahrzeug immer einen Sonderbonus hat, zeigte sich wieder einmal am Donnerstag vor der eigentlichen Veranstaltung: da war ich unterwegs, um einmal nach einem Platz für das TWIKE zu schauen. Es war aber praktisch nichts von der Ausstellung vor dem Flughafengebäude zu sehen – “Fachbesuchertag”. Als ich schon wieder nach hause fahren wollte, winkten aus der Ferne ein paar freundliche Aufseher an der Einfahrt zum Gelände und eine solche Gelegenheit lasse ich natürlich nicht vorüberziehen. Ohne weitere Anstalten und ohne daß ich auch nur danach gefragt hätte, bekam ich eine Einfahrtgenehmigung und wurde durchgewunken. Prima: da konnte ich mit dem überreichten Ausweis ja auch am Samstag wiederkommen. Noch kurz mit Mathias Raquet von Younicos telefoniert, die auch einen kleinen Stand hatten und der vermittelte mich dann an Vectrix – vielen Dank auch hierfür.

So waren wir also am Samstag in Tempelhof, Jibbib das TWIKE und ich. Nur die Besucher wollten nicht so recht kommen: der Veranstalter sprach von rund 60.000 Besuchern, die letztes Jahr da gewesen sein sollen. Am Samstag waren es unserer Schätzung nach aber maximal 3.000, die sich irgendwie auf dem Gelände verloren. Trotz der Angebote, viele der Elektrofahrzeuge auf dem Rollfeld Probe zu fahren, war die Veranstaltung also nicht der “Renner”.

Alf Borrmann
TWIKE in Berlin