Immer wieder werde ich als TWIKE-Fahrer gefragt, ob das TWIKE sicher ist.
Ich persönlich fühle mich sicher und habe, obwohl das TWIKE zwischen den immer riesiger werdenden SUVs á la BMW X6 oder Audi Q7 wirklich winzig wirkt, immer das Gefühl, gut geschützt zu sein. Diesen Eindruck konnte ich bei einem Besuch in Rosenthal beim TWIKE-Hersteller FINE Mobile GmbH überprüfen.
Dort fand sich ein TWIKE aus Norwegen, das einen frontalen Unfall hatte (siehe Fotos). Durch einen Aufprall von ca. 35 km/h war der gesamte Vorderwagen eingedrückt, die Insassen blieben unverletzt.
Beeindruckend: die gesamte Fahrgastzelle blieb völlig unbeschädigt. Das zentrale Rohr, das vom Vorderrad bis zu den Hinterrädern geht und das sowohl die Pedalen als auch die Sitze samt Sicherheitsgurten aufnimmt, bietet sicher auch im Falle von höheren Unfallgeschwindigkeiten genügend Knautschzone. Auch das als Überrollbügel aufgebaute Dach samt Scheibe mit Sicherheitsglas bietet für mein Dafürhalten einen guten Schutz.
Wieder mal ein Beweis dafür, daß High-Tech-Leichtbau auch in puncto Sicherheit überzeugen kann und daß es nicht nötig ist, zwei Tonnen Gewicht in Form eines monströsen SUVs durch die Gegend zu schleppen, um sicher mobil zu sein.
Eine weitergehende Diskussion gibt es übrigens auch in Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Twike#Kippen.3F.3F
Alf Borrmann
TWIKE in Berlin

