Basisarbeit

In Rosenthal steht derzeit ein 1:1-Modell des TWIKE 5. Aus Holz, Draht und Pappe gebaut, veranschaulicht es gut die Größenverhältnisse. Neben der Konstruktionsarbeit am Computer ist das Modell besonders gut geeignet, um die Ergonomie auf ihre Tauglichkeit hin zu überprüfen. Was in der Theorie geplant wurde, muss sich hier in der Praxis bewähren. Wie ist das Aus- und Einsteigen? Welchen Raum muss die geöffnete Tür freigeben? An welcher Stelle stört die A-Säule nicht den Blick auf die Straße? Wie lässt sich die Anordnung der Pedale optimieren? Wie müssen die Griffe für verschiedene Handgrößen beschaffen sein? Immer wieder wird in der täglichen Arbeit das Modell befragt. Und es hat schon einige wertvolle Tipps preisgegeben.

Wann führt Sie der Weg nach Rosenthal? Wir laden herzlich ein zur Sitzprobe!

4 Jahren ago

28 Comments

  1. Antwort von TWIKE | 19.07.2015
    „Eine 10qm Solaranlage bringt in unseren Breitengraden etwa 800kWh pro Jahr, reicht also im Mittel für etwa 10.000km/Jahr aus.“

    Die Hälfte mehr Solarertrag ist bei einer Dachanlage normalerweise erzielbar. Selbst mit preiswerten multikristallinen Zellen z.B. 60 qm Modulfläche – 10 kW Peak-Leistung – 10.000 Euro Investitionskosten der kompletten Solaranlage bei den billigsten Anbietern – 8 bis über 10.000 kWh p.a. Ertrag (recht für 100.000 km Twike-Fahrtstrecke bzw. ist weit überwiegend für andere Zwecke nutzbar).

    Solarmodule auf auf dem Autodach fände ich bei wirtschaftlicher Herstellung in der Großserie sinnvoll, nicht aber bei aufwändig mit Hand auf das Dach laminierten Solarzellen, wi bei einem japanischen Hersteller gesehen und mit vergleichsweise astronomischem Preis in der Liste der Sonderausstattungen. In jeden Fall wäre es nur ein sehr begrenzter Anteil des Antriebsbedarfs. Der Twike5 spart per se viel mehr Strom ein.

    1. Hallo Joachim, ja, sehr gut erkannt. Tatsächlich hat das TWIKE kaum Fläche für Solarmodule. Andere Fahrzeige haben hier Seite und Dach zur Verfügung. Doch das TWIKE wurde schon sehr klein und leicht konstruiert, ohne viel zusätzliche Fläche. Super wäre es natürlich, wenn der getankte Strom aus einer grünen Stromquelle kommen würde. Let’s TWIKE!

  2. Hallo Twike-Team,
    Beim TWIKE 3 war es bis jetzt möglich ohne Nummernschild vorne zu fahren. Das wird sich beim TWIKE 5 wahrscheinlich ändern und es wäre sinnvoll einen Platz dafür in der Nase vorzusehen. Ihr habt aber bestimmt schon selber daran gedacht. Viel erfolg weiter.

    1. Hallo Wim, da das TWIKE 5 ist in der selben Zulassungsklasse (L5e) wie das TWIKE 3 ist benötigt es daher auch kein Kennzeichen vorne. Let’s TWIKE!

      1. Meine Zulassungsbehörde in NRW hat bei der Zulassung meines TWIKE entschieden, das ich ein vorderes Nummernschild zu fahren habe, hat den EIntrag „ohne vorderes Kennzeichen“ in meinen Fahrzeugpapieren gestrichen und mir ein Zweites Nummernschlid zugeteilt. Nun stehe ich da, einen vernünftigen Montageort für das Kennzeichen gibt es nicht und die Behörde besteht darauf, das es zu montieren ist. Folge, ich fahre „illegal“ da die gleiche Problematik auch das TWIKE 5 betreffen wird, sollte schon ein Platz für das Kennzeichen da sein.

        1. Hallo Toby, wann war denn deine Zulassung? Ganz selten hatten TWIKE Piloten in der Vergangenheit diese Problematik. Aber seit 1.1.2016 ist es nochmals mehr als offiziel: „Für die Fahrzeugklassen L1e, L2e, L3e, L4e und L5e sind keine vorderen Kennzeichen mehr vorgeschrieben. Der Beschluss tritt zum 1. Januar 2016 in Kraft sollte aber von den Zulassungsbehörden ab sofort akzeptiert werden.“ Quelle: http://www.bikeundbusiness.de/verband/articles/452936/ Let’s TWIKE!

  3. Mich interessiert auch das Thema Familie:
    Natürlich ist ein Twike in erster Linie ein Zweiplätzer. Aber wenn ich mit Familie unterwegs bin, dann wäre es toll ich könnte Kinder (1-2) auf einem Reservesitz im Gepäckraum legal mittransportieren, ev. Sitz entgegen Fahrtrichtung. Anstatt 4 Bierkästen 😉 Oder eine Art Anhänger mit Kupplung mit 2-4 Sitzen (allenfalls mit Energiespeicher, ev mit Motoren). Je nach Bedarf kann das Fahrzeug aus mehreren Elementen bestehen, die an das erste Fahrzeug gekoppelt werden. So könnten viele Transportbedürfnisse befriedigt werden: Personentransport, Werkzeugtransport, Wohnwagen, etc.
    Oder ein zweites Twike könnte an das erste gekoppelt werden, im Sinne von das erste Fahrzeug wird gelenkt und steuert auch das zweite Fahrzeug (wo kein FahrzeugfahrerIn den sitzt). Ähnlich dem Konzept der LKWs im Konvoi.v Macht Spass hier zu lesen, und die Zeit ist reif für eine Änderung im individuellen Mobilitätsmarkt. Viel Glück!

  4. Hallo TWIKE-Team,
    ich finde es super, dass an diesem Konzept der Leicht-Fahrzeuge weitergearbeitet wird. Ich sehe, dass es (leider) etwas in die Richtung konventioneller Fahrzeugentwicklung geht: Mehr Leistung; Mehr Geschwindigkeit; Mehr „Fahrspaß“; z.T. Fahrwerkstechnik wie beim Automobil; breitere Reifen (?) was zwangsläufig zu mehr Gewicht führt. Ich hätte auch gern einen weiteren Focus in der Entwicklung gesehen: die Familientauglichkeit. Wie sieht es aus mit zusätzlichen (Kinder-) Sitzplätzen? Mit nur 2 Sitzplätzen ist es aus meiner Sicht wirklich nur ein Spaß-Auto und nicht alltagstauglich (jedenfalls nicht für Familien). Mit meinem Fahrrad mit „Xtracycle.com“-Verlängerung kann ich problemlos 2 Kinder mitnehmen (mit Elektounterstützung ca. 0,5 kWh/100 km). Noch ein Anhänger dran, dann können auch 4 Kinder mitfahren. Wurden zusätzliche Sitzplätze in der Planung zum Twike 5 auch angedacht?
    Rechnet man den Preis, das Gewicht oder den Verbrauch auf die beförderbare Peronenzahl, sieht die Bilanz nicht so gut aus (Ihr Argument vom 11.09.2015 mit dem 1/2 Tesla bezüglich Preis und Verbrauch).

    1. Hallo Michael,
      besten Dank für dein Kommentar! In Bezug auf das Gewicht werden wir auch weiterhin unter 500kg bleiben. Die Effizienz bleibt weiterhin eines der wichtigsten Themen. Und ja, wir finden, dass mind. 120km/h möglich sein sollten um zügig im Verkehr mitzuschwimmen. In der Tat müssen die 200km/h nicht sein, diese sind aber auch nur mit max. Batteriekapazität erreichbar und dienen uns u.a. auch dazu die Welt auf die Stabilität eines Dreirades aufmerksam zu machen. Die breiteren Reifen sind Genuss pur, was ebenfalls schon mehrere TWIKE 3 Piloten nach Nachrüsten Ihres TWIKEs auf Breitreifen bestätigt haben. Aber keine Sorge, wir werden kein gewöhnliches Fahrzeug werden, bleiben wir doch weiterhin unseren Pedalen (neu: mit Pedalgenerator) treu.
      In Bezug auf Familientauglichkeit und Preisbilanz: Ja, das stimmt. Die spezifische Betrachtung (Kennwerte pro möglicher Personenzahl) lassen einen 5-Sitzer oft besser aussehen. Die praktische Erfahrung zeigt aber auch eine durchschnittliche Nutzung durch 1,2 Personen, insofern scheint ein 2-Sitzer eine sehr große Anzahl täglicher Fahrten abdecken zu können. Wohl wissend dass damit der 2-Sitzer bei einer mehrköpfige Familie eher den Zweitwagen darstellen wird, dafür dieser aber wieder sehr effizient sein kann. Let’s TWIKE!

  5. Hallo TWIKE-Team,
    wenn Ihr das mit dem Pedalantrieb wirklich ernst meint, solltet Ihr nach Möglichkeit den Q-Faktor (Pedalabstand zueinander > auch kleine Abstände!), und die Pedalarmlänge variabel anbieten. Die Pedalarmlänge mit 175 mm, hat sich als Standard für Fahrräder entwickelt, was jedoch spätestens bei Menschen unter 170 cm zur Zumutung wird. Die Beine müssen viel zu stark angewinkelt werden. Wenn hier auf Standardsysteme, Vierkant oder ISIS zurückgegriffen wird, lässt sich die Kurbelarmlänge leicht individuell anpassen. Da wohl kein Kettenblatt zu erwarten ist, bieten Standardkurbeln von Einrädern eine günstige Alternative.
    Denkt eventuell auch an einen optionalen ausziehbaren Heckträger für Fahrräder, oder andere sperrige Gegenstände. So eine Konstruktion muss nicht schwer sein.
    Wie sieht es mit einem leichten Dachträger aus; für Surfbretter oder Ski? Schaut Euch mal das Design der ‘Path 22’ – BMW’s Scrambler Concept an. Das Design ist Klasse und der Träger wirklich elegant gelöst; beim Twike 5 dann wohl eher auf dem Dach 😉
    Inwieweit wurde die Verwendung von Radnabenmotoren überprüft? Wie wäre es mit drei leichten Radnabenmotoren anstelle eines Motors mit Getriebe? Radnabenmotoren vereinfachen den Aufbau des Fahrzeugs erheblich, und könnten zur Kostensenkung beitragen.
    Kennt Ihr das Konzept des LM Strati? https://localmotors.com/3d-printed-car/ Kann eventuell der Grundträger 3D-gedruckt werden? Geringe Kosten, gutes Crashverhalten und beste Recyclingfähigkeit.
    Macht die Räder nicht so breit! Viele Grüße

    1. Hallo Martin. Coole Hinweise! Und ja, das mit dem Pedalantrieb meinen wir ernst 🙂 Die Kurbellänge wurde auch im TWIKE 5 bereits gekürzt auf ergonomische 150mm. Da die Kurbellänge beim TWIKE auch die Bremskraft beeinflusst (Rücktritt) wird sie leider nach der Straßenzulassung nicht variabel sein dürfen. Die Einradkurbel hatten wir noch nicht auf dem Schirm, da werden wir auch nochmal schauen. Gepäckträger, Heckträger, Seitenträger für Sportgeräte … stehen alle auf der Wunschliste und werden bei dem finalen Design berücksichtigt. Danke für den Hinweis auf die „Path 22“, dort sehr schön gelöst.
      Radnabenmotoren scheuen wir noch aus fahrdynamischen, aber auch aus sicherheitstechnischen Gründen noch nicht als gute Lösung an. Zum einen erhöhen sich die ungefederten Massen bei der Verlagerung ans Rad, zum anderen muss der mögliche Ausfall einer Antriebsseite sicher dargestellt werden. Elektronisch scheint das möglich, birgt aber für uns noch zu hohe Restrisiken.
      Der LM Strati sieht ganz gut aus. Ob der 3D-Druck bei tragenden Teilen bereits genügende Festigkeit und gleichzeitig geringe Kosten aufweist, wir sind uns da nicht sicher. Die für das TWIKE 5 konzipierte Lösung des Leiterrahmens mag auf ersten Blick altbacken wirken, erfüllt aber genau die genannten Anforderungen (Kosten, Crash, Recycling) und weitere wie z.B. einen sehr hohen Leichtbaugrad. Zu den Rädern: Yep, nicht breiter als sein muss 😉 Let’s TWIKE!

  6. Liebe Twiker – bitte ladet mich ein, wenn Ihr die ersten Probefahrten mit dem neuen Teil veranstaltet – ich möchte unbedingt wissen, wie sich die NEUE GENERATION der effizienntesten ART sich fort zu bewegen anfühlt!

    1. Hallo Stefan, die ersten Fahrten mit dem TWIKE 5, sind für die Anzahler reserviert. Aber natürlich versuchen wir auch weiteren Interessenten diese Möglichkeit zu geben. Let’s TWIKE!

  7. Hallo Martina und Michael, mit dem neuen Twike 5 scheinen tatsächlich viele Unannehmlichkeiten des Twike 3 behoben werden – ich fahre es nun schon 8 Jahre und habe mehr als 70.000km runter gestrampelt. Wird das Twike 5 innen tatsächlich so leise werden, dass man vernünftig Radio hören kann? Mein Twike 3 hört man von außen nicht, aber innen ist es so laut, dass man sich nur schreiend unterhalten kann! Ich möchte die Batterie auch zur Stromspeicherung meiner PV-Anlage nutzen; wird das Rückspeisen ins Hausnetz möglich sein? Viele Grüße Ulrich Haushofer

    1. Hallo Ulrich, das TWIKE 5 wird sowohl guten Radioempfang als auch eine gute Akustik im Innenraum bieten. Übrigens lässt sich auch bei den älteren TWIKE 3 die Geräuschkulisse deutlich verbessern. Hierfür bitte einen Servicepartner kontaktieren.
      Das Rückspeisen soll langfristig möglich sein, wird aber zum Serienbeginn noch nicht umgesetzt sein. Was aber natürlich schon geht ist die Speicherung des PV-Ertrages und anschließende Nutzung im Fahrzeug. Let’s TWIKE!

  8. Hallo Twike-Team,
    wir verfolgen die Twike-Entwicklung schon seit längerer Zeit. Im Prinzip seit ihr mit der Entwicklung dieses Elektroleichtmobils auf der richtigen Spur. Und wir finden es sehr gut, dass ihr den potenziell zukünftigen Kunden Gelegenheit gebt, Anregungen für die Entwicklung aufzuschreiben. Das hier skizzierte Twike 5 hat sicherlich viele interessante Detaillösungen, aber die muss es auch dringend haben, um im herannahenden Marktumfeld mit dem von euch anvisierten Preis bestehen zu können. Ihr schreibt so locker etwas von einem halben Tesla mit doppeltem Fahrspaß und 1/4 des Verbrauchs. Dahinter verbirgt sich unseres Erachtens aber eine gehörige Portion Optimismus. Aber gut, hier in einen Vergleich einzusteigen macht wohl wenig Sinn. Deshalb möchten wir uns auf ein paar Anregungen konzentrieren.
    Liest man sich hier die bisherigen Zeilen so durch (ein bisschen unübersichtlich, da es mehrere Seiten gibt), erkennt man, dass die Fehler bzw. Probleme des Twike 3 ganz oben auf der Liste der zu verändernden/verbessernden Dinge stehen und das ist schon mal sehr gut.
    Ein Fahrzeug, dass z.B. heute noch mit Lüftungsproblemen, egal in welcher Jahreszeit, daher kommt, ist quasi ein No-Go.
    Genauso ist es zwingend, dass man sich mit der Ergonomie z.B. beim Be- und Entladen bei Einkäufen im Alltag befasst, denn ein seitliches Be- und Entladen, wie beim Twike 3 … aber das Thema wurde ja bereits geklärt.
    Kommen wir jetzt mal zu neuen Anregungen.
    Wenn man für ein Elektroleichtmobil im Jahr 2016 noch 35 T€ und mehr verlangen möchte, obwohl es E-Fahrzeuge (i-Miev, Zoe, …) geben wird, die für knapp den halben Preis mehr können (z.B. vier Personen und mehr Gepäck transportieren), dann muss man schon gute Argumente liefern.
    So wären wir z.B. bereit, deutlich mehr für ein E-Fahrzeug zu bezahlen, wenn die Betriebskosten/Wartungsintervalle des Fahrzeugs deutlich günstiger sind. Stellt sich die Frage, ob wir mit dem Twike 5 45.000 km innerhalb von drei Jahren fahren könnten, ohne zwischendurch in die Werkstatt zur Inspektion zu müssen?
    Als Käufer eines innovativen auf Langlebigkeit getrimmten Fahrzeugs wären wir bereit mehr zu bezahlen, wenn wir kleine Wartungsarbeiten problemlos (und damit meinen wir „einfach“) mit üblichem Werkzeug selber erledigen könnten (Reifen wechseln, Leuchtmittel tauschen, fetten, ölen, …) und wir dafür eine Einweisung oder eine gute Anleitung bekommen würden. (Wir erwähnen das besonders deswegen, weil es mittlerweile Fahrzeughersteller gibt, die so wahnsinnig sind, selbst einfachste Arbeiten, wie das Wechseln eines Leuchtmittels, so kompliziert zu machen, dass man dafür in die Werkstatt fahren muss.).
    Ein modernes, zeitgemäßes Fahrzeug ist sein Geld wert, wenn es pfiffige Lösungen für den Alltag bereit hält. So würden wir erwarten, dass wir im Winter mit einer Fernbedienung, die Scheibenheizung aktivieren könnten, damit die Scheiben bei Fahrtantritt frei sind. Da die Reichweite eines Elektroleichtmobils auch stark von dem Reifenluftdruck abhängt, wäre es angenehm, wenn der Bordcomputer Auskunft über den Reifendruck geben würde. Und natürlich sollte die Akustik (Radio, Musik, Freisprecheinrichtung) im leisen Innenraum mit versteckten Lautsprecherboxen/Mikrofonen optimiert sein.
    Für uns steht in den nächsten 12 Monaten die Anschaffung eines neues E-Mobils an. Da jetzt wieder etwas Bewegung in die Entwicklung des Twikes gekommen ist, werden wir das Ganze natürlich sehr genau verfolgen. Sobald es möglich ist, würden wir auch sehr gerne mal eine Probefahrt mit dem neuen Twike 5 machen wollen. Wir sind sehr gespannt, ob wir nach dieser Probefahrt dann bestätigen können, ob wir es mit einem „halben Tesla mit doppelten Fahrspaß“ zu tun haben.
    In diesem Sinne wünschen wir dem Twike-Team alles Gute und ein gutes Händchen in der Umsetzung all der vielen Anregungen.
    Sonnige Grüße Martina und Michael

    1. Hallo Martina und Michael,
      besten Dank für die interessanten Fragen. Wir haben Sie mal mit den Antworten aufgelistet:
      Welche Betriebskosten/Wartungsintervalle werden für das TWIKE 5 erwartet?
      Da wir beim TWIKE 5 überwiegend Komponenten der Automobilindustrie einsetzen, ist eine höhere Lebensdauer und ein geringer Wartungsaufwand als bisher zu erwarten. Da das TWIKE 5 aber auch eine komplette Neuentwicklung darstellt, werden wir mit den üblichen Wartungsintervallen (1.000km Erstservice, 1x jährlich oder alle 10.000km Regelservice) beginnen und diese sukzessive ausweiten.
      Ist es realistisch 45.000km innerhalb von 3 Jahren zu fahren ohne zwischendurch in die Werkstatt zur Inspektion zu müssen?
      30.-50.000km ist mittlerweile realistisch und wird auch als Intervall angestrebt.
      Können kleine Wartungsprobleme (Reifen wechseln, Leuchtmittel tauschen, fetten, ölen, …) ohne Werkstatt erledigt werden?
      Der Radwechsel (bspw. auf Winterräder) wird in der heimischen Garage möglich sein. Der Reifenwechsel hingegen entspricht dem Vorgang bei einem Pkw. Ohne die entsprechenden Werkzeuge wird man den Reifen nicht ordnungsgemäß auf der Felge montieren können. Die Leuchtmittel werden komplette LED-Scheinwerfer sein. Man sollte davon ausgehen, dass diese während der Betriebszeit des Fahrzeuges nicht mehr kaputt gehen oder sonst als komplette Einheit getauscht werden. Ölen oder fetten sollte nicht notwendig sein. Die kleineren Pflegemaßnahmen (Füllstand Scheibenwasser korrigieren, Dichtungsgummi pflegen) kann man problemlos selbst erledigen.
      Kann im Winter eine Scheibenheizung mit einer Fernbedienung vorab aktiviert werden, damit die Scheiben bei Fahrtantritt frei sind?
      Ja, eine fernbediente Beheizung des Innenraums vor dem Fahrtantritt wird möglich sein.
      Gibt der Bordcomputer Auskunft über den Reifenluftdruck?
      Der Reifenluftdruck kann angezeigt werden, ja.
      Ab wann ist eine Probefahrt mit dem TWIKE 5 möglich?
      Wir planen den Bau erster Serienfahrzeuge für 2016. Vor dem Serienstart werden Interessierte jedoch Gelegenheit zu ersten Testfahrten in den ersten Prototypen bekommen. Termine hierzu werden rechtzeitig mitgeteilt.
      Let’s TWIKE!

  9. Liebes TWIKE-Team,
    wieviel schwerer wird das TWIKE 5 gegenüber dem TWIKE 3? Ist dann der Pedalantrieb, der das Alleinstellungsmerkmal des TWIKE ausmacht, überhaupt noch effektiv? Wäre es nicht sinnvoll, auch das TWIKE 3 weiter zu entwickeln und vor allem bei höherer Stückzahl preisgünstiger anzubieten?
    Gruß Franz

    1. Hallo Franz,
      schon das TWIKE 3 zeigt, dass es leichter als 500kg geht. Das TWIKE 5 soll jedoch etwas mehr Leistung bei höheren Geschwindigkeiten auf die Straße bringen. Größere km-Laufleistungen sind zu erwarten und auch der Anspruch an höhere Betriebssicherheit erfordert den Einsatz von Übernahmeteilen aus der Automobilindustrie. Diese sind zwar unter Berücksichtigung ihres Gewichtes ausgewählt worden, bringen jedoch in Summe etwas mehr Gewicht mit als die heutigen Teile des TWIKE 3. In Summe sollen es jedoch auch nicht mehr als 500kg sein.
      Ja, die Pedale machen unbedingt Sinn. Bei höheren Geschwindigkeiten als etwa 45km/h wird das TWIKE 5 sogar effizienter bewegt werden können als das TWIKE 3. Im Unterschied zum bisherigen rein mechanischen Kettensystem erzeugt im TWIKE 5 ein sensibel regelbarer Generator beim Pedalieren Strom. Die Anzeige der Herzfrequenz erlaubt dabei ein optimales Herz-Kreislauftraining bei gleichzeitiger Reichweitenverlängerung des TWIKE.
      Die Weiterentwicklung des TWIKE 3 könnte auf Basis der Innovationen des TWIKE 5 stattfinden. Dies wird jedoch erst nach dem Launch des 5 und ersten Praxiserfahrungen mit diesem entschieden. Let’s TWIKE!

  10. Hallo, Grüße aus Senden bei Münster!
    Mir geht es ähnlich wie Roman. Habe allerdings schon einmal eine Probefahrt beim Händler gemacht.
    Zur Entwicklung: kann ich nur unterstützen, unbedingt den Pedalantrieb beizubehalten! Das TW5 erscheint mir deutlich schwerer und mutiert mir zu sehr zu einem Sportwagen. Effizienz ist mir wichtiger als Geschwindigkeit! Das Twike darf seine Einzigartigkeit nicht verlieren und später ein Chasis haben wie andere Kleinwagen auch!
    Um die hohen Anschaffungskosten zu finanzieren bin ich auf der Suche nach einem geeigneten Sponsoring. Ich könnte mir vorstellen, dass Sponsoren großes Interesse an der auffälligen Optik haben. Vielleicht könnt Ihr ja für das Marketing einen Werbepartner mit anbieten?
    Bei meinen Recherchen stelle ich immer wieder fest, dass der norddeutsche Raum sehr schwach in der Twike-Gemeinde vertreten ist. Gibt es dafür außer dem Firmenstandort eine weitere Erklärung ?
    Also, weiter so! und Viel Erfolg, auch auf dem norddeutschen Markt!

    1. Hallo Martin. Die Nachfrage nach den Pedalen ist enorm und wir stehen 100% hinter unserem Konzept. Sprich, selbstverständlich wird das TWIKE 5 auch weiterhin einen Pedalantrieb erhalten.
      Bezüglich Chassis:
      Das TWIKE 5 hat keinesfalls ein Chassis wie alle anderen Kleinwagen. Der Rahmen ist wie im TWIKE 3 ein Aluminium-Space-Frame, jedoch mit niedrigerer Schwerpunktlage und höherem Integrationsgrad. Der Leichtbaugrad der Rahmenkonstruktion ist im Vergleich sogar besser als beim 3er da die Profilquerschnitte belastungsgerechter gewählt wurden (z.B. Längsprofile als Rechteck, Querprofile als Rund). Einhergehend mit der Auslegung auf höhere Leistung für autobahntauglichere Geschwindigkeiten steigt jedoch tatsächlich das Gesamtgewicht des Fahrzeuges. Aufgrund der höheren Effizienz des elektrischen Systems und auch des niedrigeren Windwiderstandes ist in Summe aber ab Geschwindigkeiten um 50km/h sogar ein niedrigerer Verbrauch als beim 3er erzielbar. Doch nicht nur aus Effizienzgründen, sonder auch der Fitness zuliebe bleiben die Pedale erhalten.
      Bezüglich Werbepartner:
      Wir haben bisher keinen entsprechenden Kontakt aufgebaut. Vereinzelt nutzen Kunden jedoch den Hingucker-Effekt für ihre eigenen Werbung oder die eines lokalen Werbepartners. Neben dem Fahrzeug verbreitet dann auch der Fahrer die Werbebotschaft. Aus diesem Grund sollten dieser selbst passende Möglichkeiten recherchieren, so unsere Empfehlung.
      Bezüglich Partner im Norddeutschen Raum:
      das TWIKE hat sich bisher regelrecht natürlich aus seinem Ursprungsland, der Schweiz, verbreitet (auf der Straße oder lokalen Veranstaltungen gesehen, den TWIKE fahrenden Nachbarn gefragt). Eine intensive Markteinführung in weiteren Regionen wurde nie betrieben. Im Raum Hannover, in der Wedemark gibt es aber z.B. im Raum Norden einen Partner. Let’s TWIKE!

  11. Hallo Twike-Team,
    nach dem die Energie in Zukunft auch für Bergetappen mit Gepäck reicht, stellt sich die Frage nach der Alltagstauglichkeit. Im Alltag ist es z.B. interessant wie wird der Gepäckraum zugänglich sein? Wie groß wird dieser bemessen sein? Eventuell gibt es schon Daten zur Zuladung?
    Gruß Michael

    1. Hallo Michael, der Gepäckraum wird mindestens so groß wie im TWIKE 3 und wird sowohl von vorne als auch auch von der Fahrzeugrückseite über einen große Klappe zugänglich sein. Auch die geplante Zuladung ist mit höherer Reserve versehen als die des TWIKE 3. Genaue Werte zu Volumen und Gewichten folgen aber erst mit dem Design-Freeze des Serienmodells. Let’s TWIKE!

  12. Hallo Twike Team!
    Verfolge schon seit vielen Jahren eure Entwicklungen und bin auch schon auf der ein oder anderen Messe um´s Twike 3 geschlichen 😉
    Ab wann wird es das Twike 5 etwa zu kaufen geben?

    1. Hallo Roman, soso, ums TWIKE herumgeschlichen:-). Am Besten mal reinsetzen. Noch besser z.B. während eines Pilotentrainings fahren lernen und noch viel besser im Anschluss daran das TWIKE für 1 – 2 Tage unter eigener Kontrolle haben…Der Serienstart ist nach aktuellem Stand für 2016 geplant. Wem das zu lange ist, dem könnte unser 5 FOR 3 Angebot gefallen. Auch kann das TWIKE 5 bereits vorbestellt werden. Mehr dazu in Kürze auf unserer Webseite.
      Let’s TWIKE!

  13. Hi All,
    Der 5 : bin sehr gespannt was das wird.Technisch großartig.werde ich anschaffen wenn design auf Augenhöhe der Technologie kommt.
    Der 4= Look and feel : sehr unsexy.
    keep me postet

    good luck to all of you.
    marc

  14. Finde Euer Projekt echt cool,
    Kann es mir derzeit aber nicht leisten.

    Wo liegt der Zielpreis beim tw5 ?

    Bringt ein Solardach keinen zusatznutzen ? (Biegbare Panels)
    Wieviel Module braucht man auf dem Hausdach um das tw autark zu laden ?

    Unbedingt beibehalten die pedalerie !

    Viel Erfolg weiterhin !
    Mfg
    Christian Gruber

    1. Hallo Christian. Super, dass du hier in dieser Rubrik Pionierarbeit leistest und somit das Eis brichst. Hoffen wir doch auf noch mehr Feedback von vielen TWIKE Interessenten zu erhalten. Nun zu deinen Fragen:

      Zielpreis: Der genaue Zielpreis steht noch nicht fest, da er stark abhängig ist von unseren Einkaufskonditionen. Obwohl wir immer um Kostensenkung bemüht sind, wird der Fokus wie schon beim TWIKE 3 aber eher auf nachhaltiger Qualität liegen. Im Groben streben wir mit 35-50T€ die Größenordnung eines halben Tesla an. Bei doppeltem Fahrspass und 1/4 des Verbrauchs.

      Solardach: Ein Solardach kann einen merklichen Nutzen bringen und ist vom elektrischen System als mögliche Ergänzung/Option auch vorgesehen. Da die nutzbare Fläche doch verhältnismäßig klein ist, wird der Nutzen erst bei längeren Standzeiten spürbar sein.

      Module: Der Betrieb des neuen TWIKE soll auch mit etwa 8kWh/100km möglich sein. Eine 10qm Solaranlage bringt in unseren Breitengraden etwa 800kWh pro Jahr, reicht also im Mittel für etwa 10.000km/Jahr aus. Da meist tagsüber gefahren wird wenn die Solaranlage Energie gewinnt, gilt es die Energie zwischen zu speichern
      (im Netz, oder im eigenen Puffer à la Tesla Powerwall).

      Weiterhin viel Spaß mit unserer neuen Webseite & Let’s TWIKE!

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