Zwischen Sportwagen und Motorrad

Wenn man das Fahrwerk der beiden TWIKE-Generationen vergleicht, erkennt man den Unterschied. Das Gewicht der Konstruktion ist perfekt zwischen den Achsen aufgeteilt. Die Akkus befinden sich im Wagenboden – der Schwerpunkt liegt exakt auf Höhe der Radmitte. Das Fahrwerk bietet eine Dynamik, die irgendwo zwischen Sportwagen und Motorrad angesiedelt ist.

Diese Fahrdynamik ist das Ergebnis der Zusammenarbeit mit dem renommierten Fahrwerk-Spezialisten Dr. Ing. Axel Pauly und ausgiebiger Testfahrten mit dem Fahrerprobungsträger TWIKE 4. Daraus haben wir einiges gelernt.

Ebenfalls deutlich zu erkennen ist, dass die gesamte Konstruktion gegenüber dem TWIKE 3 stabiler ist. Die Akkus sind im Wagenboden untergebracht und sorgen so zusätzlich für eine ausgewogene Gewichtsverteilung.

4 Jahren ago

21 Comments

  1. 1. Überlegenswert fände ich einen Antennen-förmigen Aufsatz, der vorne eine Kemera anthält und nach hinten zusätzliche Beleichtung und vor allem Bremslichter aufweist. Das Bild müsste schwingungsstabilisiert, aber ohne Zeitverzögerung auf einen Monitor übertragen werden. Damit hätte man während der Fahrt einen ähnlichen „Überblick“ wie in SUV-Sitzposition, wenn man auf den Monitor schaut.
    2. Eine etwas bessere Crash-Sicherheit fände ich schon wichtig, vielleicht am einfachsten mit Airbags zu erreichen.
    3. Der Pedal-Generator scheint so stark vom Antrieb getrennt zu sein, dass man ihn auch als Austattungsoption anbieten könnte. Ich hätte etwas Bedenken, dass man die Hebellenkung nicht so gut bedienen kann, wenn man gleichzeitige Runden tritt. Im Winter ist dieser jedenfalls empfehlenswert.
    4. Viele Autos haben heute vordere Pfosten zwischen Front und Seitenfenstern (A-Säulen?), die die Sicht stark beeinträchtigen. Ist das beim Twike5 besser?
    5. Schließlich glaube ich nicht, dass mit 30.000 Euro allzu viele Kunden erreichbar sind. Der Wettbewerb ist nun mal härter als vor 10 oder 20 Jahren, und auch da hatte meines Wissens der Mini-el/ heute city-el die besseren Absatzzahlen. Das ist zum Teil der Fluch der Kleinserie und zudem fehlt die Quersubventionierung über die Flottenverbruachsregelung, mit der sich die großen Hersteller einen Marteintrittsvorteil gesichert haben, die dann aber meines Wissens nicht nach dem Stromverbrauch differenziert und trotzdem „doppelte Nullwerte“ anrechnet.
    6. Niemand scheint derzeit mit E-Autos Gewinne zu machen, kein leichter Markt. Aber wurde mal überschlagen, was ein modifiziertes Twike6 in einer großen Serie (mit selbsttragender Karosserie und dergleichen) kosten würde? Würde ein Einsitzer oder zwei SItze hintereinander eine deutliche EInsparung bringen (wobei ein schmaleres Auto auf drei Rädern auch weniger Stabilität hätte)?
    7. Gelegentliche Aktualisierung der zeitlichen Perspektiven und Aussichten auch bei Blog-Fragen täte gut.

    1. Hallo Joachim,
      1. Guter Hinweis. Die optionale Integration von Kameras und Bildschirmen wurde berücksichtigt, wobei wir die ideale Position der Kameras geschützt und aerodynamisch optimal hinter den Scheiben sehen. Die Position noch höher zu legen werden wir mal durchspielen.
      2. Verbesserte Crash-Sicherheit wird ein hochfeste Faserverbundzelle bieten in welchem an den kritischen Zonen energieabsorbierende Elemente integriert sind. Dies Bauteile sind aktuell im Entstehen. Daher dazu später mehr.
      3. Der Pedalgenerator wird auf der Beifahrerseite optional erhältlich sein. Auf der Fahrerseite ist er bereits in der Basisversion vorhanden. Bezüglich des gleichzeitigen Lenkens und Pedalierens haben wir keine Bedenken (20ig Jahre TWIKE 3 Erfahrung), sehen sogar eine bessere Sitzergonomie und eine schnellere Reaktion im Falle einer Notbremsung.
      4. Auch beim TWIKE 5 wird es eine A-Säule geben. Diese wird jedoch minimal schmal ausfallen.
      5. Die Serie des TWIKE 5 ist auf 500 limitiert. Der vermeintlich hohe Anschaffungswert wird durch eine hohe Lebensdauer, niedrige Folgekosten und ein breites Einsatzspektrum relativiert.
      6. Für das Überschlagen der Kosten eines TWIKE 6, in der Leistung reduziert, produziert in größerer Serie, ist es noch zu früh. Wir schauen uns das jedoch an.
      7. jaja, tun wir das nicht …?
      Let’s TWIKE!

  2. Bin heute erst auf diese Seite gestoßen. Wir haben jetzt Ende Oktober 2016. Wo kann ich einen TWINK 5 besichtigen – Probefahren – Kaufen (wo/wie) – Wie teuer ist er/sie ?

    1. Hallo Matthias, schön, dass du auf das TWIKE 5 aufmerksam geworden bist. Du kannst bereits das Konzeptfahrzeug, TWIKE 4, bei uns in Rosenthal besichtigen als auch während einer Testfahrt mit diesem einen Eindruck auf das kommende TWIKE 5 erhalten. Gerne fahren wir mit Interessenten eine kleine Tour mit dem TWIKE 3 und anschließend dem TWIKE 4. Der Unterschied ist enorm und die Gesichtsausdrücke unvergesslich! Wir rechnen mit dem Serienstart für 2017. Reservierungen laufen bereits an und tatsächlich hängt der Serienstart vom Zeitpunkt des Erhalts der letzten notwendigen 2 Millionen Euro ab. Wir rechnen mit einem Preis ab 30.000 Euro. Let’s TWIKE 5!

  3. Moin! Wenn ich mir die Bilder – sowohl mit als auch ohne Außenhaut – so angucke, gehe nicht davon aus, dass es mit dem TW5 möglich sein wird nötigenfalls mal über den Bordstein zu fahren..?
    Wie sieht es eigentlich (auch beim TW3) mit dem Wendekreis aus?
    Grüße, Christian

    1. Hallo Christian, Bordsteinfahrt und auch leichtes Gelände macht das TWIKE 5 genauso und wird es aufgrund der breiteren Bereifung sogar besser meistern wie das TWIKE 3 heute. Der niedrige Spoiler des Designmodells wird dazu noch leicht angehoben. Der Wendekreis lässt sich beim TWIKE 3 schon mit Justierung des Nachlaufs optimieren. Das TWIKE 5 wird einen noch kleineren Wendekreis besitzen, welcher einen U-Turn auf einer Landstraße erlaubt. Der genaue Wert wird noch bestimmt. Let’s TWIKE!

  4. Hallo,
    Das Wort „Crashtest“ ist gefallen. Wie sieht es aus mit Kinder- / Kleinkindersitzen? (Zwei TWIKES könnten nämlich einen PW für eine 4-köpfige Familie ersetzen).

    1. Hallo Richard, danke für die wertvolle Frage. Die Kindersitzaufnahme auf dem Beifahrersitz steht auf der Wunschliste. Die wirtschaftliche Umsetzbarkeit ist jedoch noch in Klärung. …Let’s TWIKE!

  5. Liebe TWIKE-Entwickler, auf die Pedalen dürft Ihr auf gar keinen Fall verzichten. Wir Westeuropäer bewegen uns sonst schon viel zu wenig, etwas Sport ist so gesund und wenn man dies mit dem Arbeitsweg verbinden kann, ist das doch super. Im Winter hält die Bewegung auch warm und ein ganz bisschen Energie kann man damit ja doch einsparen.
    Aber wieso hat das TWIKE denn eigentlich immer noch ein Rad vorne statt ein Rad hinten, so wie der Morgan Three-Wheeler? Denn bezüglich Stabilität beim Bremsen in der Kurve ist dessen Konzept demjenigen des TWIKE’s überlegen.

    1. Hallo Emanuel, tatsächlich hat ein Dreirad mit einem Rad vorne auf ersten Blick eine schlechtere Basis für die Abstützung. Schon beim TWIKE 3 wurde dem jedoch ganz gut durch eine tiefere Schwerpunktlage und räumliche Positionierung zur Hinterachse Rechnung getragen. Des Weiteren ist es ja die Hinterachse , welche das Fahrzeug führt und es in der Spur hält. Wenn nur ein einziges Rad das Fahrzeug führt, wird bei Ausfall des einen Rades (Reifenplatzer, Glatteis, Aquaplaning) das Fahrzeug, sich unweigerlich um die Hochachse drehend, unbeherrschbar. Bei 2 Rädern an der Hinterachse bleibt bei Ausfall eines Rades das Fahrzeug noch durch Lenken beherrschbar. Verliert bei diesem Konzept (2 Räder hinten, 1 Rad vorne) das Vorderrad Luft oder bekommt seitlichen Schlupf bei Eis oder Aquaplaning, vermindert sich zwar deutlich spürbar die Seitenführungskraft, jedoch bleibt beherrschbare Lenkbarkeit vorhanden. Let’s TWIKE!

  6. Hallo twike team,
    Wenn ich das richtig verstanden habe wird im twike 5 ein generator von dem Pedalen betrieben.
    Heisst das, dass man auch in der standphase die Pedale treten und somit die Batterien laden kann oder gibt man weiterhin über die pedale den „befehl“ in den fahrbetrieb zu gehen?
    Falls dem nicht so ist und man auch in der rotphase die möglichkeit hat die Batterien zu laden, fügt ihr dann auch eine „ergometer-Funktion“ ein? So, dass man nicht nur in kurzen standphasen laden kann, sondern auch abends zuhause sein sportprogramm in bewegeungsenergie für sein twike umwandeln kann? Ich hoffe ich habe mit dem Smartphone Jetzt nicht zu viele Fehler in den Text gebastelt.
    Mfg dominik raabe
    Ps. Das twike konzept ist das einzige was meiner Meinung nach langfristig Zukunft hat

    1. Hallo Dominik, ja, im TWIKE 5 wird der langherbeigesehnte Pedalgenerator zum Einsatz kommen. Es ist durchaus möglich auch im Stand in die Pedale zu treten und Energie in die Batterie laden, sowohl bei der Rotphase als auch in der Garage. Die Funktion des Pedalgenerators ist gleich einem Ergometer, jedoch kann zusätzlich die erzeugte Energie anschließend für die Fahrt genutzt werden. Das Sportprogramm lässt sich also sowohl während der Fahrt als auch im Stand betreiben.
      Let’s TWIKE!

  7. Zwischen Sportwagen und Motorrad? Konsequenterweise müsste man auf die Pedale verzichten, weil bei >50km/h macht das keinen grossen Sinn mehr. Es bleibt einem auch weniger Zeit, die eigene Energie einzusetzen, weil man ja schneller am Ziel ist, und der Energieanteil tendiert gegen null.

    1. Hallo Kristian, ja, die Pedale machen unbedingt Sinn. Bei höheren Geschwindigkeiten als etwa 45km/h wird das TWIKE 5 sogar effizienter bewegt werden können als das TWIKE 3. Im Unterschied zum bisherigen rein mechanischen Kettensystem erzeugt im TWIKE 5 ein sensibel regelbarer Generator beim Pedalieren Strom. Die Anzeige der Herzfrequenz erlaubt dabei ein optimales Herz-Kreislauftraining bei gleichzeitiger Reichweitenverlängerung des TWIKE. Let’s TWIKE!

  8. Der Fahrzeugrahmen sieht ja schon einmal relativ sicher aus. Aber wie sicher er ist kann natürlich nur ein Crahtest beweisen.
    Ist hier ein entsprechender Normtest geplant?
    Sosnt hätte ich mit einem Twike in einer Großstadt das selbe Problem wie auch mit einem herkömmlichen Kleinwagen: Nämlich das Stellplatzproblem… 😉 Einem privaten Stellplatz besitze ich nicht und im persönlichen Wohnumfeld sind öffentliche Abstellplätze rar und
    oft belegt… Von daher würde ich höchstens als Carsharing-Kunde in Betracht kommen. Und das wohl auch eher selten, denn ich fahre einfach ein herkömmliches Fahrrad und bin auch gerne zu Fuß unterwegs (5 Gehminuten zu Bus/ Straßenbahn und 20 min zum ICE-Halt). Aber im ländlichen Raum ist das Thema Mobilität natürlich ganz anders gestrickt… Wenn ich da nur an die teilweise gefährlichen (Land)Straßen im Wolfhager Land ohne jeglichen Radverkehrsanlagen denke.
    Grüße in den Burgwald Dirk Schmidt / Kassel

    1. Hallo Dirk, bei der digitalen Auslegung der Rahmenstruktur werden verschiedene Crashtests (Dacheindrücktest, Frontalcrash starre Wand, Seitencrash mit deformierbarem Barrierenwagen, Seitencrash mit Pfahl, Heckcrash mit starrem Barrierenwagen) bereits zu Grunde gelegt und hinsichtlich maximaler Erfüllung der Anforderungen bereits im CAD optimiert. Ein Praxistest wird vom Gesetzgeber für diese Fahrzeugklasse zwar nicht gefordert, wird aber im Folgenden von uns angestrebt. Let’s TWIKE!

    1. Hallo Marcel, hallo Stefan. Der Serienstart ist nach aktuellem Stand für 2016 geplant. Wem das zu lange ist, dem könnte unser 5 FOR 3 Angebot gefallen. Auch kann das TWIKE 5 bereits vorbestellt werden. Mehr dazu in Kürze auf unserer Webseite. Let’s TWIKE!

    1. Hallo Stefan,
      aktueller Stand ist Frühjahr/Sommer 2018. Bitte beachten: Unsere Angaben hängen auch immer vom Eingang der Reservierungen ab. Es werden benötigt bis zum Serienstart: 200 Reservierungen iund ein Startkapital von 2 Millionen Euro. Einzahlungen werden aktuell mit 5% über dem Basiszinssatz verzinst und können entweder als Reservierung oder Darlehen bei uns eingehen. Von Reservierung kann auf Darlehen geändert werden und umgekehrt. Reservierungen und Darlehen starten ab 1000 Euro und können beliebig oft erhöht werden. Let’s TWIKE!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.