TWIKE 5 – Solare E-Mobilität

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Kann das TWIKE 5 Solarenergie zwischenspeichern?

Das TWIKE 5 kann als Senke (Speicher) für die Energie der Solaranlage funktionieren. Abgeben kann es die Energie ganz einfach über einen 12 V Anschluss oder optional auch mit einem 230 V Wandler (bis ca. 500 W). Darüber hinaus ist eine Entnahme über einen größeren Wechselrichter geplant, welcher jedoch erst nach Serienstart als spätere Option verfügbar sein wird.

Wäre ein Solardach sinnvoll?

Ein Solardach kann einen merklichen Nutzen bringen und ist vom elektrischen System als mögliche Ergänzung/Option auch vorgesehen. Da die nutzbare Fläche aber verhältnismäßig klein ist, wird der Nutzen erst bei längeren Standzeiten spürbar sein.

Wie viele Module bräuchte es auf dem Hausdach um das TWIKE 5 autark zu laden?

Der Betrieb des neuen TWIKE soll auch mit etwa 8 kWh/100 km möglich sein. Eine neue netzgekoppelte 10 qm PV Anlage (ab 1,6 kW Nennleistung) erzeugt bei guter schattenfreier Ausrichtung 1.600 kWh pro Jahr. Ein TWIKE 5 erreicht mit dieser Energiemenge bei seinem typischen Verbrauch eine Jahresfahrleistung ca 20.000 km. Da meist tagsüber, wenn die Solaranlage Energie gewinnt, gefahren wird, gilt es die Energie zwischenzuspeichern (im Netz, oder im eigenen Puffer à la Tesla Powerwall).

Die PV-Anlage liefert einen schwankenden Strom (abhängig von der Sonneneinstrahlung). Kann ein TWIKE mit diesem schwankenden Strom betankt werden oder muss ein Speicher bzw. das Netz dazwischen geschaltet werden?

Das Ladekonzept sieht aktuell keine direkte Beladung aus einer heimischen Solaranlage vor. Hier ist nach wie vor der Umweg über eine AC Leitung (230 V oder 400 V) zu gehen, welcher unseres Erachtens aber auch sicher, standardisiert und auch genügend effizient ist. Eine direkte Beladung aus einer kleinen PV ist optional über die bordeigene Spannungswandlung möglich. Dies kommt jedoch erst in einer späteren Entwicklungsphase, dafür aber auch nachrüstbar für bis dato ausgelieferte Modelle.

Wird eine Rückspeisung ins Hausnetz (Vehicle to Grid) möglich sein?

Eine Speicherung des PV-Ertrages und anschließende Nutzung im Fahrzeug ist bereits gegeben. Mit welcher Leistung wir eine Entladung zulassen, ist noch nicht final bestimmt. Auf jeden Fall kann immer mit 12 V abgegriffen werden, um z.B. Hauselektronik zu betreiben. Optional kann auch 230 V abgegriffen werden, um leistungsfähigere Geräte zu betreiben (bis ca. 1 kW). Auch wird ein 300-400 V DC-Anschluss vorhanden sein, mit welchem höhere Leistung über einen externen Wechselrichter (AC 230 V od. 400 V) entnommen werden kann. In der engeren Wahl für die Integration ins Hausnetz steht dazu der Kaco Energy Blueplanet (https://kaco-newenergy.com/de/produkte/blueplanet-hybrid-10.0-TL3/), welchen wir auch bei der Auslegung des Datenbusses zugrunde legen.

vor 1 Jahr

11 Comments

  1. Hallo,
    nachdem der Kaco-Wechselrichter nun verbaut ist und erstaunlich viel Strom einspeist habe ich in der Anleitung die notwendigen Anschlusskabel für den Batteriespeicher gesucht:
    Für die DC-Anbindung wird eine Sunclix-Steckverbindung, für die Kommunikation ein CAT 5E S/FTP Kabel mit RJ45 Stecker benötigt.
    Wird dies seitens Twike so berücksichtigt?
    Sonnige Grüße,
    Andree

  2. Hallo!

    Wie sieht es mit der Sinnhaftigkeit der Nutzung einer faltbaren Solaranlage fürs Camping zum Laden des Twike 5 aus. Mal davon ausgehen, das Fahrzeug steht eh mehrere Tage auf freier Fläche.
    Hintergrund der Frage: Ich bin Soldat und unter der Woche an meinem Standort. Tagsüber fahre ich privat gar nicht herum und der Parkplatz ist nicht überdacht oder verschattet.

    Liebe Grüße
    Cliff

    1. Hi Cliff,
      eine faltbare Solar-Garage kann für die eine oder andere Anwendung Sinn machen. Noch sinnvoller sehen wir die im öffentlichen Netz eingebunden Solarflächen auf Carports des Arbeitgebers. Diese können jederzeit tagsüber Strom erzeugen, spenden kühlenden Schatten und lassen Oberflächenwasser noch weit über dem schmutzigen Straßenbelag auffangen, so dass sogar sauberes Wasser für Garten oder sonstiges genutzt werden kann. Let’s TWIKE!

      1. Heya!

        Da ich auf absehbare Zeit die Planung einer Bundeswehr-Liegenschaft zur Schaffung solcherart Infrastruktur wohl nicht beeinflusst bekomme, wollte ich eben wissen, ob diese Alternative eine Möglichkeit ist. 🙂

        OK, abseits davon, dass ich sowieso erst einmal gut sparen muss für den Kauf.

        Die Antwort war jetzt, dass es für die eine oder andere Anwendung Sinn machen kann. So richtig lese ich noch nicht raus, ob es für die von mir konkret gefragte Anwendung zum Nachladen des Twike 5, wenn es fünf Tage am Standort steht, sinnvoll ist, wenn man von durchschnittlichen Sonnenenergie-Erntewerten ausgeht.

          1. Heya,

            ja gut, darauf hätte ich natürlich auch kommen können.

            Ich habe nur schnell mal gegoogelt, weil ich ja in der allgemeinen Infophase bin, worauf hin man sparen könnte, darum bin ich auf konkrete Modelle absolut nicht beschränkt.

            So etwas habe ich gefunden und frage mich, ob es mit solchen Dingen geht:

            Faltbares Solarmodul 180Wp HIGHPOWER

          2. Hallo Cliff,
            grundsätzlich geht das. Diese Größe könnte bei guter Ausrichtung und permanenter Kopplung sogar bereits einen Jahresertrag von über 2.800km Reichweite erbringen. Aber wie gesagt, wir empfehlen eher die Installation einer größeren Fläche auf einem Carport oder Hausdach. Dann kann ein etwaiger Überschuss auch sinnvoll und optimal eingespeist werden oder einem anderen Verbraucher zur Verfügung stehen. Let’s TWIKE!

  3. In zwei Wochen wird meine PV-Anlage mit dem von euch empfohlenen KACO Wechselrichter installiert.
    Vom Schaltschrank bis zum Carport für das Twike gibt es noch keine Leitung, dies möchte ich jetzt ändern.
    Wie muss diese aussehen?
    5adrig? Brauche ich ein Datenkabel? Wird das mit AC oder DC gemacht?
    Brauche ich auch eine Wallbox? Oder nur eine 400V-Steckdose?

    1. Hallo Andree,
      die Leistungsleitung zwischen dem KACO und dem TWIKE wird 2-adrig sein und etwa 35A bei einer DC-Spannung bis 420V sehen. Am Ende diesen Kabels aus dem KACO ist entweder eine Übergabe an eine DC-Ladestation oder im einfachsten Fall ein CCS-Stecker (wenn z.B. der KACO direkt in der Garage montiert ist). Parallel zur Leistungsleitung läuft ein Datenkabel. Da wir selbst die Spezifikation für diesen Anschluss noch nicht final erstellt haben, empfehlen wir vorerst einfach ein Leerrohr bis zu einer Unterverteilung in der Nähe des Fahrzeugs (wo dann das Ladekabel mit dem CCS-Stecker hängt) vorzusehen. An dieser Unterverteilung empfehlen wir auch einen mind. 11 kW AC-Anschluss vorzusehen. Passt die Antwort vorerst? Sonst gerne nochmal auf uns zukommen!Let’s TWIKE!

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