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insideevs.de: TWIKE 5 Produktionsstart auf Mitte 2022 verschoben

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Elektrischer Antrieb für das elektrifizierte Liegerad kommt von Vitesco (ehemals Continental Powertrain)

Vor allem zeichnet sich das TWIKE 5 jedoch durch die hohe Effizienz aus. So soll der WLTP-Stromverbrauch bei nur 6,9 kWh/100 km liegen. Damit werden Reichweiten von mehr als 400 Kilometer möglich – auf der TWIKE-Website ist sogar von über 500 km die Rede. Das bezieht sich auf die größte angebotene Batterie (30 kWh).

Der Elektroantrieb für das ungewöhnliche Fahrzeug kommt von Vitesco. Der Zulieferer firmierte bis 2019 als Antriebssparte von Continental. Im TWIKE 5 zum Einsatz kommt ein System namens EMR3. Die dritte Generation des EMR (Electronics Motor Reducer) kombiniert einen Permanentmagnet-Synchronmotor (PSM), eine Leistungselektronik (Inverter) und ein Untersetzungsgetriebe (Reducer). Das System mobilisiert 150 kW sowie bis zu 2.900 Nm Drehmoment.

 

Bildergalerie TWIKE 5 (Stand 2021)

 

Im TWIKE 5 wird aber offenbar nicht die volle Power des Antriebs genutzt. Das Fahrzeug soll nur 70 kW Leistung und 1.800 Nm Drehmoment an der Antriebsachse bekommen. Zu den Vorteilen des Antriebs gehört niedriges Gewicht und geringe Größe: Er wiegt nur 76 Kilo und ist in den Abmessungen (40x35x55 cm) kaum größer als ein Flugzeug-Bordcase.

Mit der Verwendung im TWIKE 5 wird der Antrieb erstmals außerhalb des Pkw-Bereichs eingesetzt. Das EMR3-System wird bisher bei über 20 Pkw-Modellen von europäischen und asiatischen Herstellern genutzt, so Vitesco Technologies.

"Neben der Leistungsfähigkeit war für uns vor allem auch der Wirkungsgrad von zentraler Bedeutung," so TWIKE-Chef Martin Moescheid. "Der EMR3 hat in allen Lastbereichen eine hohe Effizienz, so dass wir sehr niedrige Verbrauchswerte erzielen können. Darüber hinaus ist diese Antriebseinheit besonders leicht, äußerst robust sowie einfach zu adaptieren. Auch der Hintergrund einer bereits laufenden, qualitativ hochwertigen Serienproduktion hat maßgeblich zu unserer Entscheidung beigetragen."

Bei den Batterien hat sich TWIKE offenbar noch nicht entscheiden. Die begrenzte Verfügbarkeit macht die Auswahl offenbar nicht leichter. Offenbar erwägt man, eine "robuste, aber in der Kapazität doch kleinere Akkuzelle" umzustellen, wie das Unternehmen schreibt. Möglicherweise sind LFP-Zellen gemeint. Jedenfalls ist die absehbar geringere Speicherkapazität auch der Grund für verstärkten Feinschliff in Sachen Aerodynamik: Man strebt einen cW-Wert von 0,21 an, was den Stromverbrauch auf 6,5 kWh/100 km reduzieren könnte.

Das TWIKE – ein "Kofferwort" aus Twin und Bike – geht zurück auf Studierende der ETH Zürich, die 1986 einen ersten Prototypen des geschlossenen Liegerads entwickelten. Die Pedale sind bis heute an Bord. Während beim Vorgängermodell TWIKE 3 damit der Elektroantrieb mechanisch unterstützt wird, dient die Pedalkraft beim TWIKE 5 dazu, Strom für den E-Motor zu erzeugen.

Quelle: insideevs.de

 

 

vor 1 Jahr

9 Comments

  1. Und wie ist der Stand bis zum Produktionsstart Mitte 2022? Für mich sieht es mit einem Produktionsstart im Jahr 2022 immer mehr nach Utopie aus.

    1. Ja, auch wir realisieren wiederholt extreme Störungen bei der Beschaffung. Aktuell stehen z.B. aufgrund der letzten Covid-Sperre unsere noch im letzten Jahr georderten Batterien in Shenzen im Hafen. Für einen dringend benötigten Controller mussten wir heute ein Re-design der Elektronik in Auftrag geben, für einzelne Prozessoren wurden uns über 50 Wochen Lieferzeit angegeben. Wir überlegen gerade die „Klopapier-Strategie“ zu fahren und von verfügbaren Komponenten einfach prophylaktisch Material für 500 Fahrzeuge auf Lager zu legen. Das machen andere vermutlich auch so und deswegen verschlimmert sich die Verknappung für alle. Das ist daher weder sozial und wirtschaftlich ist es auch nicht sinnvoll. Wir verlieren jedoch nicht die Hoffnung dieses Dilemma aufzulösen.

      1. Hallo danke für die offene Antwort.
        Diesbezüglich aber eine Frage zu den Akku.
        Wenn die für den Transport teilgeladenen Akku irgendwo längere Zeit herumliegen, kommt es naturgemäß zu weiteren Entladungen, selber so beobachtet bei Drohnen Akku.
        Letztendlich kommt es hierdurch zu Zerstörung bzw. Verminderung der Speicherfähigkeit.
        Ist gewährleistet das die Akku die vollen zugesicherten Eigenschaften vor dem finalen Einbau aufweisen?

        mfg Olaf

        1. Ja, selbstverständlich wird nur hochwertige und einwandfreie Ware verbaut. Akkus werden überwiegend in Asien gefertigt. Wir finden das ebenso suboptimal, müssen aber speziell aufgrund der Präferenz auf hochwertige Zellen auf asiatische Quellen zurückgreifen. Auch eine Teilladung ist nicht störend, sondern sogar erforderlich für eine hohe Lebensdauer und einen möglichst geringen irreparablen Kapazitätsverlust. Der Transport ist unkritisch.

      2. Danke für die offene Antwort. Hieraus ergibt sich aber meiner Meinung nach eine Frage zu den geplanten Akku.

        Aus eigener Erfahrung. Wenn ein Akku aus Fernost bestellt wird befindet er sich in einem Teilladungszustand der einer gewissen natürlichen Alterrung unterliegt. Ist gewährleistet das die Akku bevor die endgültige Konfektionierung in D erfolgt sich nicht soweit entladen haben das die volle Kapazität bzw Lebensdauer durch zwischenzeitliche Tiefentladung nicht mehr gewährleistet werden kann. Bzw. Ist gewährleistet das nur fehlerfreie Sätze verbaut werden? Hatte neulich zwei Drohnen Akku die nur noch auf max 40% kamen und die waren angeblich neu wobei bei Ankunft Produktionsstempel 1/2021 und Spannung 0 also quasi Totalschaden war.

        mfg Olaf

          1. sorry dafür, Webseite hat nicht angezeigt ob Frage gesendet wurde sondern wieder nach Cookie Erlaubnis gefragt, nach Erteilung Erlaubnis war der Thread mit „vor Veröffentlichung muss er noch geprüft werden“ aber weg, daher erneuter Versuch. Frage resultierte aus eigener Erfahrung mit 2 Hochleistungszellen die ,da bei Ankunft tot, nur noch 2/3 Kapazität nach Wiederbelebung hatten.

            mfg Olaf

          2. „Hochleistungszellen, bei Ankunft tot“ klingt nicht nach Teilentladung, sondern nach Tiefentladung. Solche Zellen sind zu verwerfen und sollten nicht mehr eingesetzt werden.

      3. Hallo Twike
        Hätte man am Anfang der Corona Krise ahnen können wie lange die anhalten würde, dann hätte man gleich 2,3,4,5,….. Tesla Model3 gekauft und von denen die benötigten Akku-Zellen ausgebaut (sind ja schliesslich um die 7.000 Stück der 18650 Grösse verbaut) und den Rest der Model3 hätte man als Ersatzteile, zu einem etwas günstigerem Preis an Tesla Bodyshops verkauft.😁
        Wäre sicher noch ein gutes Geschäft dabei raus gekommen und wir könnten alle schon ein Twike5 haben.
        Oh Gott, warum kam niemand früher auf die Idee😭

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