E-Engine.de: Drag Race: es muss nicht immer Tesla sein …

Bitte beachtet: Unsere Texte werden automatisch übersetzt. Hierbei kann es zu Fehlern kommen.

Über das TWIKE 5 haben wir schon öfter berichtet. Das Ausnahmegefährt mit seinem sensationell niedrigen Stromverbrauch von unter 7 kWh auf 100 Kilometer kann aber auch anders. Das hat eben der Hersteller mitgeteilt. In weniger als 3,8 Sekunden kann das Fahrzeug mit seinem beeindruckenden Antriebssystems den Sprint von 0 auf 100 absolvieren. Da liegt man schon auf dem Niveau eines echten Boliden vom Schlage eines Model 3, einem Kia EV6 GT oder BMW iX xDrive 50 (von Verbrennern wollen wir mal gar nicht erst reden …)

Der Hersteller fragt sich in seinem Blog: Muss sich ein bereits auf niedrigsten Verbrauch optimiertes Elektrofahrzeug zugleich durch solch brachiale Beschleunigungsmanöver beweisen? Schon bei der Verkündung der Maximalgeschwindigkeit von 190 km/h, welche als zulässige Fahrgeschwindigkeit absolut nicht mehr zeitgemäß scheint und ist, wurden Stimmen zum Performance-Overkill laut.

Die kurze Antwort wäre: weil man es kann. Tatsächlich aber will man beweisen, dass ein dreirädriges Gefährt, dem eine gewisse Instabilität zugeordnet wird, auch bei hohen Geschwindigkeiten sicher bleibt. Schon das TWIKE 4 beweist als „proof of concept“ die Performacetauglichkeit des neuartigen Achskonzepts, welche im TWIKE 5 nochmals in Details weiter optimiert wurde.

Nun muss nicht alles realisiert werden, nur weil es machbar ist. Und welcher Beschleunigungswert es letztendlich in die Serie schafft, ist mit der theoretischen Möglichkeit auch noch nicht bestimmt. Aber mit der Kombination aller Eigenschaften (Leicht, aerodynamisch, hoher elektrischer Wirkungsgrad, agile und sichere Fahrdynamik) den Beweis zu erbringen und damit Lust auf sinnvolle Leichtelektrofahrzeuge zu machen, das wird auch marketingtechnisch ganz im Sinne seines eidgenössischen Urahn für die gesamte Branche eine Lanze brechen. Und ganz ehrlich: ein bisschen Spaß muss sein.

Quelle: e-engine.de

vor 5 Monaten

5 Comments

  1. Hallo
    Mich würde interessieren, wo die Produkionsplanung steht und ob noch dieses oder wohl erst nächstes Jahr mit ersten Fahrzeugen zu rechnen ist? Ich habe den Eindruck, dass jeweils monatlich eine News die Leute bei Laune und warten lassen soll. Dies mit dem grössten Respekt vor der riesigen Leistung, die solch ein Projekt darstellt .
    Freundliche Grüsse

    1. Hallo Matthias,

      besten Dank für Deine Anfrage und auch Deine Wertschätzung. Unsere regelmäßigen Newsletter bzw. TWIKE 5 Neuigkeiten sollen neben der Information auch die Motivation aller Beteiligten hoch halten. Wir wissen um die Geduld der zukünftigen Piloten, müssen jedoch auch einfach die zeitintensive Realität einer Serienentwicklung anerkennen. Die Produktionsplanung sieht nach Hochlauf eine Produktionskapazität von zwei Fahrzeugen pro Werktag vor. Dem Hochlauf vorangestellt ist die Fertigung von Prototypen, welche der Zulassung und der Bestätigung des konkreten Fertigungsablaufs benötigt werden. Auch nach unserer aktuellen Einschätzung wird der Hochlauf frühestens im 1. Quartal des nächsten Jahres geschehen. Let’s TWIKE!

  2. Ich finde es sehr hilfreich, wenn das TWIKE 5 mit ausserordentlichen Fahrleistungen aufwartet. Auch Teslas Fahrzeuge hätten wahrscheinlich nicht derart viel Aufsehen erregt, wenn die fulminanten Fahrleistungen nich gewesen wären. Auch heute. noch wirkt eine starke Beschleunigung sexy und steht für Kompetenz. Ausserdem kann so auch der hohe Preis des TWIKE 5 besser relativiert werden.

  3. Was technich machbar ist sollte auch gezeigt werden. Die Verantwortung liegt beim Fahrer und von Reglementierungen die alles kontrollieren möchten weil es nicht mainsteam Komform ist habe ich langsam genug. Man kann auch mit einem Bugatti langsam fahren.

    mfg Olaf

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.