Fahrdynamik

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„Um künftigen Anforderungen einer nachhaltigen Individualmobilität gerecht zu werden, sind effiziente Alternativen zum ressourcen- und energieintensiven Pkw gefragt. Das Dreiradkonzept wurde in diesem Zusammenhang lediglich in wenigen Anwendungen realisiert und konnte sich daher nie vollkommen etablieren. Das TWIKE als Niedrigenergiefahrzeug mit Elektroantrieb und Muskelkraftunterstützung wird hingegen seit Langem auf diesem Konzept basierend in Serie produziert. Seine Grundattribute bleiben deshalb bei dem aktuell in der Entwicklung befindlichen Modell TWIKE 5 erhalten. Bei einem Leergewicht von unter 500 kg wird ein sehr niedriger Energieverbrauch von 8 kWh auf 100 km bei hoher Quer- und Längsdynamik erreicht. Das Dreiradkonzept bietet hier durch die wesentlich leichtere Vorderachse ein hohes Potenzial zur Gewichtseinsparung, zusätzlich kann die Aerodynamik optimiert sowie ein für Nischenfahrzeuge wichtiges Alleinstellungsmerkmal geschaffen werden.“  mehr dazu

vor 6 Jahren

24 Comments

  1. Ein leichtes dreirädriges Elektromobil, bei welchem mitgetretet werden kann, ist überaus reizvoll, damit könntet ihr durchaus Erfolg haben. Leider haben alle Twikes einen kapitalen Konstruktionsfehler: Die beiden Räder müssten vorne sein, das Singlerad hinten. Aus zwei Gründen: Erstens Aerodynamik, der Tropfen lehrt uns dass die aerodynamischste Form vorne fett ist und hinten dünn! Zweitens: Physikalische Kräfte in der Kurve, ein Dreirad mit einem Rad vorne wird immer umfallen bei einer Vollbremsung in der Kurve, das wusste bereits Harry Morgan, als er 1934 den Threewheeler konstruierte. Wäre doch auch viel hübscher und übersichtlicher wenn vorne breit.

    1. Hallo Emanuel, die Hinterachse führt ein Fahrzeug und hält es in der Spur. Wenn nur ein einziges Rad das Fahrzeug führt, wird bei Ausfall des einen Rades (Reifenplatzer, Glatteis, Aquaplaning) das Fahrzeug, sich unweigerlich um die Hochachse drehend, unbeherrschbar. Bei 2 Rädern an der Hinterachse bleibt bei Ausfall eines Rades das Fahrzeug noch durch Lenken beherrschbar. Verliert bei diesem Konzept (2 Räder hinten, 1 Rad vorne) das Vorderrad Luft oder bekommt seitlichen Schlupf bei Eis oder Aquaplaning, vermindert sich zwar deutlich spürbar die Seitenführungskraft, jedoch bleibt beherrschbare Lenkbarkeit vorhanden. Die Aerodynamik lässt sich tatsächlich bei Anordnung eines Rades hinten leichter organisieren. Die gewählte Form des TWIKE 5 ließ sich aber auch noch sehr gut optimieren.
      Zum Umfallen von Fahrzeugen bei Bremsmanövern in der Kurve: Tatsächlich hat ein Dreirad mit einem Rad vorne auf ersten Blick eine schlechtere Basis für die Abstützung. Schon beim TWIKE 3 wurde dem jedoch ganz gut durch eine tiefere Schwerpunktlage und räumliche Positionierung zur Hinterachse Rechnung getragen. Einen detaillierten Artikel dazu findet man hier auf unserer Webseite und dem dort verlinkten pdf zur fahrdynamik des TWIKE 5. Let’s TWIKE!

  2. Eure Beschreibung der Antriebstechnik hört sich so an, als wäre der Antrieb durch zwei Motoren jeweils in den Hinterrädern aufgebaut. Oder gibt es im Twike 5 auch Getriebe mit Differenzial? Das ist ja im Twike 3 sehr laut.

    1. Hallo Thomas, auch das TWIKE 5 besitzt ein Getriebe und ein Differenzial. Konkret handelt es sich bei dem Antrieb um einen Doppelmotor, welcher aber in einem Gehäuse untergebracht ist. Mechanisch ist es ein Motor, der seine Kraft über einen modernen Riementrieb und ein Sperrdifferenzial auf die Hinterräder überträgt. Und ja, verschiedene Getriebe der TWIKE 3 sind durchaus heraus hörbar, frühere Bauarten sogar extrem laut. Im TWIKE 5 wird die Geräuschentwicklung des Riementriebes zwar auch wahrnehmbar aber doch angenehm sein.
      Let’s TWIKE!

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